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Die Mechernicher Ortsvorsteher sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Bürgern und Verwaltung. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankte den ehrenamtlichen „Dorfsheriffs“ für ihren wertvollen und unermüdlichen Einsatz. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Wertvolle Arbeit

07.11.2018

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hatte die Ortsvorsteher zum Austausch eingeladen – Er wertschätzte die Arbeit, die die „Dorfsheriffs“ leisten – Informationen aus erster Hand

Mechernich - „Ich möchte Ihnen danken, für die wertvolle Arbeit, die Sie leisten. Sie sind die ersten Ansprechpartner der Bürger vor Ort und damit ein wichtiges Bindeglied zwischen Bürgern und Verwaltung“, wertschätzte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick den unermüdlichen Einsatz der Ortsvorsteher. Er hatte die ehrenamtlichen „Dorfsheriffs“ zur Ortsvorsteherkonferenz ins Rathaus eingeladen.

„Was haben Sie auf dem Herzen?“, fragte Schick eingangs. Ihm sei wichtig, Konflikte frühzeitig zu lösen und am besten erst gar nicht aufkommen zu lassen. Mit der Zusammenkunft wolle man den Austausch der Ortsvorsteher untereinander fördern. Neben dem Bürgermeister standen die Fachbereichsleiter sowie der Bauhofleiter für Fragen und Antworten bereit.

Im Verlauf der Veranstaltung erhielten die Ortsvorsteher Informationen aus erster Hand – wie etwa zum aktuellen Stand in Sachen Breitbandausbau im Stadtgebiet, der schnelles Internet auch für abgelegene Dörfer liefern soll. Der Kreis Euskirchen hatte dazu seinerzeit einen gesammelten Förderantrag beim Bund auf flächendeckenden Ausbau in der Region gestellt.



Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (5.v.r.) hatte zur Ortsvorsteherkonferenz eingeladen. Mit den Fachbereichsleitern informierte er über aktuelle Neuigkeiten. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Mittlerweile laufen wir in die Endphase ein“, so Schick. Mitte November werde man die Ortsvorsteher informieren können, wann genau die Verlegung von Glasfaser in den Orten starte.

Stadtplaner Thomas Schiefer referierte über neue Fördertöpfe, die die Landesregierung bereitstellt. Von den Geldern könnten Orte, Vereine und Ehrenamtler profitieren. Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis werden insgesamt rund 150 Millionen Euro bis 2022 bereitgestellt - zur Gestaltung der eigenen Heimat.

Für Vereine und Initiativen sei vor allem der Heimat-Scheck interessant, der gute Ideen und kleine Projekte mit bis zu 2.000 Euro pro Jahr unterstütze, so der Stadtplaner.

Bürgermeister Schick blickt zuversichtlich in die Zukunft der Stadt: „Wir stehen vor einer Änderung des Gemeindeentwicklungsplans.“ Mit dem „GEP“ gibt die Landesregierung die Planung vor, ob überhaupt Neubaugebiete entwickelt werden dürfen.

Dieser werde aktuell überarbeitet. Mechernich werde demnach eine Entlastungsfunktion für die Ballungsräume Köln/Bonn übernehmen. An den ausgewählte Siedlungsschwerpunkten Mechernich, Kommern und Firmenich/Obergartzem werde sich nichts ändern.



Die Ortsvorsteher nutzten die Versammlung, um offene Fragen, Sorgen und Nöte anzusprechen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Gleichzeitig wolle man auch alte oder leerstehende Immobilien im Stadtgebiet nicht aus dem Blick verlieren, ergänzte Schiefer. Im Vergleich zu anderen Kommunen gebe es in Mechernich jedoch wenig Leerstand.

Die Ortsvorsteher nutzten die Versammlung, um offene Fragen, Sorgen und Nöte anzusprechen. Moniert wurden etwa die zunehmenden Hinterlassenschaften von Hunden auf Bürgersteigen und Wiesen, unterschiedlich helle Straßenbeleuchtung und sprießendes Unkraut auf den Friedhofswegen.   

Kämmerer Ralf Claßen gab einen Ausblick auf anstehende Veranstaltungen in 2019. Zum 50. Mal jährt sich die kommunale Neugliederung. Vor zehn Jahren wurde der Grundstein für das neue Rathaus gelegt. Gemeinsam mit der Politik und Mechernich Aktiv hat man sich entschieden, das zehnjährige Jubiläum mit Rock am Rathaus und weiteren Festivitäten am Samstag, 25. Mai 2019, zu feiern.

pp/Agentur ProfiPress



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