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„Alone kommt von All one“ lautet der Titel der Ausstellung von Gaby Ludwig im Institut Trauma und Pädagogik, An der Zikkurat 4, Mechernich-Firmenich. Die Kölner Künstlerin präsentiert Zeichnungen und Arbeiten mit Wachs. Die Vernissage der zweiten Ausstellung in der Reihe „Kunst im Institut“ findet statt am Samstag, 13. Oktober, von 17.30 bis 21 Uhr. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Gedichte in Wachs

27.09.2018

Gaby Ludwig präsentiert ihre Arbeiten im Institut Trauma und Pädagogik in der Firmenicher Zikkurat - Vernissage am Samstag, 13. Oktober, 17.30 bis 21 Uhr

Mechernich-Firmenich - „Alone kommt von All one“ – so lautet der Titel der Ausstellung von Gaby Ludwig im Institut Trauma und Pädagogik, An der Zikkurat 4, Mechernich-Firmenich.

Die Kölner Künstlerin präsentiert Zeichnungen und Arbeiten mit Wachs. Die Vernissage der zweiten Ausstellung in der Reihe „Kunst im Institut“ findet statt am Samstag, 13. Oktober, von 17.30 bis 21 Uhr. Ludwigs Bilder werden bis Sommer 2019 Institut in der Firmenicher Zikkurat zu sehen sein.

Zusätzlich bietet Ludwig am 12. Mai 2019, von 10 bis 16 Uhr, einen Workshop Akt-Zeichnen mit Modell an. Die Teilnahme ist für Anfänger Fortgeschrittene möglich. Anmeldung bis 30. März 2019 auf der Institutswebsite www.institut-trauma-padagogik.de oder direkt bei der Künstlerin, gaby.ludwig@t-online.de

Gaby Ludwigs Gesamtwerk ist medial breit gefächert und umfasst neben Zeichnung, Malerei, Grafik auch Rauminstallation und Objektkunst, interaktive Projekte und Performance. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Köln.

Mit Bienenwachs erstmalig experimentiert

Im Jahr 2000 hat die Künstlerin erstmalig mit Bienenwachs und Paraffin experimentiert und ihre Arbeiten mit Wachs entwickelt. Sie zitiert in diesen Arbeiten oft Gedichte, philosophische Texte oder Fragmente daraus, die sinnstiftend für die Arbeiten werden. Diese Worte schreibt sie auf handgeschöpftes Bütten, das dann in eine besondere Wachslösung getaucht, damit verformt und haltbar gemacht wird.

Diese eigens entwickelte Technik für die Fertigung von Rauminstallationen und dreidimensionalen, reliefartigen Objekten nutzt sie bis heute in Kombination mit verschiedensten Materialien. Themen die sie interessieren, sind Ursprung kreativer Schaffensprozesse und werden auf diese Weise auch im haptischen Erleben mit einem konzeptionellen Ansatz verarbeitet und sichtbar gemacht.

In den Räumen des Instituts konzentriert sich Gaby Ludwig auf die Präsentation von Zeichnungen und zeigt auch kleinere Arbeiten und Multiples mit Wachs. In diesen Objektarbeiten zitiert die Künstlerin Koans und zeigt sie in Verbindung mit farbmonochromen Tafeln und „Meerstücken“ oder wie z.B. in dem Multiple FACE TO FACE mit einem Spiegel.



Spiegel und Spiegelung zieht sich durch Ludwigs Schaffen

Das Thema Spiegel und Spiegelung zieht sich seit vielen Jahren durch Gaby Ludwigs Schaffen. Spiegelungen sind auch in den Zeichnungen der verschiedenen Zyklen zu finden, in denen sie mit einer individuellen Technik arbeitet. Durch Faltung und Pressung entstehen Abdrücke der nicht fixierten Kohlezeichnungen auf der Gegenseite des Skizzenbuches und lassen so endlose Tiefen und Verwebungen entstehen.

„Ausgehend von der Erfahrung, dass die Zeit wie im Fluge vergeht, beschäftigt sich die Künstlerin seit 2011 mit dem Phänomen Zeit. Zeit, als eine Abfolge von Ereignissen, die in der Gegenwart stattfinden und die aus der Vergangenheit kommen und in die Zukunft weisen.

Dieses Fließen der Zeit kann zwar objektiv gemessen werden, ist aber vor allem ein rein subjektives Phänomen, das mit dem menschlichen Bewusstsein verknüpft ist. Zeit ist für Gaby Ludwig „Zeitlichkeit“, die Endlichkeit und Vergänglichkeit des menschlichen Daseins. Es sind die existentiellen Fragen, die sich Gaby Ludwig in ihrer Kunst stellt: Was ist der Mensch? Was bleibt, wenn er geht? Was ist eigentlich real? Sie folgt also mit ihrer Technik einem klaren konzeptionellen Ansatz.

Durch die bewusste Faltung und den entstehenden Abrieb der Kohle schafft sie es, die komplexe Thematik zeichnerisch auszudrücken. Zeit, Vergänglichkeit und Endlichkeit werden sichtbar gemacht sowie der Kosmos der Liebe und Freude, des Lebens und Werdens. Die ätherischen Figuren verschwinden und ergänzen sich wie Metaphern eines Gefühls in immer neuen Bewegungsmustern im Raum.

Der Mensch steht im Mittelpunkt

In der Ausstellung sind Zeichnungen aus den Zyklen ALL ONE (2017), GEGENWÄRTIGKEIT (2016) und ZWISCHENKUNFT (2015) zu sehen. Auch aus den vorherigen Jahren werden einzelne Blätter gezeigt. Der Mensch steht im Mittelpunkt aller Arbeiten. Inhaltliche Komplexität, ungewohnte Formen und Haltungen können beim ersten Blick Verwirrung auslösen und regen gleichwohl zum Nachdenken und Lächeln an, denn die Arbeiten initiieren das Hinterfragen der eigenen Emotionen und Handlungen – Fragen nach dem eigenen Sein – sowohl dem Sein mit sich selbst, als auch im Zusammenhang mit dem Kosmos der Welt.

Die Künstlerin wurde am 15. Oktober in Lippstadt geboren und lebt seit 1979 in Köln. Sie absolvierte ein Bauingenieurstudium an der FH Köln, Studium der Kunst und Visuellen Kommunikation in Düsseldorf, war Art Direktor in verschiedenen Werbeagenturen, unter anderem bei der BBDO in Düsseldorf. Dozentin für Kreation und Art an der Akademie für Kommunikation in Köln. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 1999 arbeitet sie mit dem Werkstoff Wachs. Erste Preisträgerin des Kunstpreises „Kunst im Carrée“. und Ko-Kuratorin der Ausstellung Art Blind in Köln.

pp/Agentur ProfiPress



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