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Elke Sprunkel, Martin Holzportz und Peter Voissel (von rechts) wickelten mit 18 Kindern und Erwachsenen ein lehrreiches Programm in der „Kulturnatur“ ab. Streuobstwiesen wie hier in Glehn (Stadt Mechernich) sind ein altes Kulturgut, aber aufgrund ihrer Komplexität für die Natur hochinteressant. Foto: Stephan Everling/KStA/KR/pp/Agentur ProfiPress

Obst gesammelt und gepresst

24.08.2018

Aktionstag des Streuobst-Netzwerks Nordeifel (SoNNe) auf den Glehner Streuobstwiesen - Elke Sprunkel, Martin Holzportz und Peter Voissel wickelten mit 18 Kindern und Erwachsenen ein lehrreiches Programm in der „Kulturnatur“ ab

Mechernich-Glehn – „Wie viel Ferienspaß auf einer ganz normalen Streuobstwiese möglich ist, das bewiesen jetzt die Streuobstpädagogen des Streuobst Netzwerks Nordeifel (SoNNe)“, schreibt Stephan Everling in der „Kölnischen Rundschau“: „In Glehn vergnügten sie sich mit einer Gruppe aus 18 Eltern und Kindern über drei Stunden lang auf einem Gelände am Eifelhof der Familie Voissel.“

Peter Voissel ist einer der Pioniere und Motoren in der Eifeler Obstverwertungsszene. Er ist Mitgründer sowohl der „Föno“, als auch des Vereins „Renette“, den er 16 Jahre leitete. „Renette Eifeler Obstwiesen“, so der vollständige Name, hat heute 150 Mitglieder, pflegt und pflanzt alte Obstbaumsorten und vermarktet ihr Obst als Saft und Schnaps. Gelernt habe er den Umgang mit den Bäumen von seinen Vorfahren, erzählte Peter Voissel dem Journalisten Stephan Everling.

Elke Sprunkel und Martin Holzportz vom Streuobst-Netzwerk Nordeifel (SoNNe) hatten für die Aktion auf der Glehner Streuobstwiese ein vielfältiges Programm vorbereitet. „Wir wollen damit bei den Kindern Verständnis für die Streuobstwiesen wecken“, so Sprunkel. So lernten die älteren und jungen Teilnehmer mit einer Rallye die Fläche erst einmal kennen. Wie viele Bäume stehen da und welche Sorten? Antwort: 56, darunter auch drei Walnussbäume, die laut Wiesenbesitzer Voissel unverzichtbar sind, weil sie die Fliegen fernhalten.



Das ist noch einer der jüngeren Vertreter auf Peter Voissels Glehner Streuobstwiese – der älteste Apfelbaum, ein „Roter Bellefleur“, wurde vor mehr als hundert Jahren gepflanzt. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

„Roter Bellefleur“ ist schon 100 Jahre

Und der älteste Baum? Die Schätzungen der Teilnehmer liegen alle deutlich zu niedrig, es ist ein unscheinbarer Apfelbaum der Sorte „Roter Bellefleur“, der schon mehr als 100 Jahre alt ist. Doch auch die Nistkästen für die Steinkäuze und die Höhlen für die Fledermäuse bleiben nicht unbeachtet, denn die Streuobstwiesen stellen einen wertvollen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten dar.

Nach einem wilden „Eierlauf-Wettbewerb“, bei dem Äpfel die Eier ersetzen, sammelten die Teilnehmer Äpfel und produzierten mit vereinten Kräften Saft daraus. Obst gibt es 2018 in rauen Mengen - im Garten von Peter Voissel brach ein großer mit Früchten voll behangener Ast vom Mirabellenbaum ab. „Die Bäume haben 2017 Energie gespart, da die Blüte durch den Frost ausgefallen ist“, so Elke Sprunkel. Umso mehr Kraft hätten sie in diesem Jahr in die Früchte investiert.

Außerdem sei es ein warmes, frostfreies Frühjahr gewesen, so Sprunkel: „Allerdings sind die Früchte meist klein geblieben, weil es viel zu trocken war!“ Das Streuobst-Netzwerk Nordeifel (SoNNe) rate deshalb dazu, die Früchte abzuschütteln, damit Schäden vermieden werden. Elke Sprunkel: „Nebeneffekt ist: Die an den Ästen verbleibenden Früchte werden dicker!“

pp/Agentur ProfiPress



Nach einem wilden „Eierlauf-Wettbewerb“, bei dem Äpfel die Eier ersetzen, sammelten die Teilnehmer Äpfel und produzierten mit vereinten Kräften Saft daraus. Foto: Stephan Everling/pp/Agentur ProfiPress

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