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Montag
11 Februar 2019
Franz Kruse spult „Alles auf Anfang-Ende offen“


Ausstellung

 

 

 

 

Musiker veröffentlichen, meist zu bestimmten Jubiläen, Neufassungen ihrer

Werke. Regisseure fügen ihren Filmen neue Sequenzen hinzu oder löschen solche,

mit denen sie unzufrieden sind und nennen diese Fassungen dann „Director’s Cut“.

Auch in neueren Medien kennt man diesen Prozess: Remastered heißt das und ist

Teil des allgegenwärtigen Retro-Trends.

 

 

 

Der Floisdorfer Künstler Franz Kruse spult jetzt ebenfalls

die Zeit zurück. „Alles auf Anfang – Ende offen“ heißt seine Ausstellung im Rahmen

der Veranstaltungsreihe „Galerie im Rathaus“ in Mechernich.

 

 

 

„Alles ist gemalt, nur noch nicht von jedem“, sagt Franz

Kruse. Deswegen betrachtet er nun als 77-Jähriger sein Schaffen der vergangenen

20 Jahre. Die Motive bleiben erhalten, der Stil und seine Technik haben sich

aber verändert. Lockerer sei er geworden, beschreibt er sich selbst. Den

„Originalen“ stellt er im Mechernicher Rathaus die neuen Geschwister gegenüber,

um seine generelle Entwicklung zu demonstrieren.

 

 

 

Mit dabei sind die ersten Tulpen-Gemälde, die er einst als

Mitarbeiter der Kölner Oper während der Schwetzinger Festspiele im Schlosspark

gezeichnet hat. Bilder aus der Opernwelt finden sich ebenfalls in ihrem Werk

wieder und werden im Rathaus zu sehen sein. Wiederkehrend ist für ihn das Thema

Mensch: gierige Hände, eine weiße Weste oder Augen. Seine Kunst, die Kruse

selbst als Malerei bezeichnet, sei zeitgenössisch und gesellschaftskritisch dem

Menschen gegenüber. „Gute Bilder entstehen oft aus einer Unzufriedenheit

heraus“, erklärt Kruse – und steht damit in einer Reihe mit bedeutenden Werken

aus anderen Kunstsparten.

 

 

 

Geboren wurde Franz Kruse 1941 in Gelsenkirchen. Ausgebildet

wurde er zum Maler und Gestalter bei Egon Pein, Bert Schadeck, Kurt Janitzki

und Hans Rahn. Erstmals stellte er 1966 aus. Seit 1977 lebt er in der Eifel.

Ausstellungsorte waren unter anderem die Galeria „Das Fenster“, das

Senftöpfchen-Theater, das Opernhaus-Foyer, die Galerie Mövenpick und das

Maritim-Hotel (alle Köln), die Galerien „Botz“ und „J“ auf Mallorca, der

NRW-Landtag in Düsseldorf, das Bergbaumuseum Mechernich oder das

Freilichtmuseum Kommern. Er war für die visuelle Gestaltung der Ruder-WM auf

dem Fühlinger See in Köln ebenso zuständig wie für die Plakate und

Programmhefte für Oper, Theater und Ballett. Auch Fernsehshows hat er

ausgestattet.

 

 

 

Kruse ist seit vielen Jahren Kurator der „Galerie im

Rathaus“ in Mechernich.

 

 

Uhrzeit: ab 8.30 Uhr (zu den Öffnungszeiten der Stadverwaltung)

Kosten: frei

Ort: Mechernich, Galerie im Rathaus, Bergstr.1

Info-Tel.: 02443. 494322

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