Mit Eiern wurden die Zinsen bezahlt

Wie früher Ostereier gefärbt wurden, können Interessierte im LVR-Freilichtmuseum Kommern am Gründonnerstag, 1. April, und Karfreitag, 2. April, von 11 Uhr bis 17 Uhr selbst ausprobieren. Foto: gte/pp/Agentur ProfipressKommerner Museumsbäuerinnen färben Ostereier
Am Gründonnerstag, 1. April, und Karfreitag, 2. April zeigen die „Bäuerinnen“ des LVR-Freilichtmuseums Kommern, wie früher die Natur zum Ostereierfärben genutzt wurde: Zwiebelschalen, Rot-, Blau- und Gelbholz sowie Walnuss-Schalen werden den Eiern Farbgebungen verleihen, die uns heute von den Oster- und „Party“-Eiern unbekannt sind. Kleine und große Museumsgäste sind eingeladen, dabei mitzuwirken. Die Hühner des Museums haben bereits kräftig vorproduziert.
In der Eifel bekam jeder, der zu Ostern ein Haus betrat, ein Ei überreicht. Kinder erhielten von den Eltern und Paten Ostereier. Die Klapperjungen erhielten für das Karklappern, der Küster für seinen Dienst und der Pfarrer für die Abnahme der Beichte Eier zum Osterfest.
Der heute noch in Südosteuropa verbreitete Brauch, aus dem Ei ein kleines Kunstwerk mit filigranen Motiven zu schaffen, war im Rheinland nie bekannt. Hier erhielten die Eier durch Naturfarben lediglich ein buntes Aussehen.
Ostereierfärben im LVR-Freilichtmuseum Kommern (bei Euskirchen)
1. und 2. April 2009, 11-17 Uhr
Eine Anmeldung zur Teilnahme am Ostereierfärben ist nicht erforderlich.
Bitte aber keine Eier zum „Färben lassen“ mitbringen!
Erwachsene 5,50 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18. Jahren frei.
Zuzügl. 2,50 Euro Parkgebühr.
Infos: www.kommern.lvr.de oder Tel. 02443 9980-0
Ab April auch samstags und sonntags: Mit dem Museumsbus (Linie 894) vom Bahnhof Mechernich zum LVR-Freilichtmuseum Kommern! Fahrplan der Bedarfslinie siehe www.kommern.lvr.de.

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