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Bischof zu Besuch bei der Communio in Christo


Gruppenbild im Zimmer der Communio-Gründerin Mutter Marie Therese mit (von links) Helmut Weber, Schwester Lidwina, Spiritual Pfarrer Hermann Walch, Bischof Heinrich Mussinghoff, Geschäftsführer Norbert Arnold, Generalsuperior Pfarrer Karl-Heinz Haus und Heimleiterin Ulrike Müller. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Nach 30 Jahren besucht ein Aachener Diözesanbischof wieder Mechernich 

Bischof Heinrich Mussinghoff, das Oberhaupt des Bistums Aachen und stellv. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, im Rathaus von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick empfangen – Zuvor Besuch bei den 153 Patienten der Langzeitpflegeeinrichtung der Communio in Christo und bei den Gästen im Hospiz „Stella Maris“ in Mechernich –
Bewegende Begegnungen

Bei Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick geben sich derzeit die katholischen Hirten die Klinke in die Hand.




Lebhaftes Gespräch im Hospiz "Stella Maris" (v.li.): Bischof Heinrich Mussinghoff, Generalsuperior Karl-Heinz Haus, Heimleiterin Ulrike Müller,  Hospizfachkraft Irmgard Schöttker und Spiritual Pfarrer Hermann Walch. Foto: ml/pp/ProfiPress
Erst vorige Woche machte der frühere Weltjugendtagsmanager und jetzige Kölner Weihbischof Heiner Koch (56) bei Dr. Schick seinen Antrittsbesuch. Heute empfing der Bürgermeister den Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff, der auch stellv. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist.

Die am Dienstag mit einem Besuch der Katholischen Grundschule Lückerath begonnene Visitation, die noch bis zum 15. Mai dauert, ist die erste eines Aachener Diözesanbischofs seit Mitte der siebziger Jahre, als Mussinghoffs Vorgänger Bischof Klaus Hemmerle zuletzt das Dekanat Mechernich visitierte.


Im Aufenthaltsraum von Station 1 segnete Bischof Heinrich Mussinghoff die Patienten. Foto: ml/pp
Vor dem Gespräch im Rathaus besuchte der Bischof am Vormittag die Gemeinschaft Communio in Christo und deren Langzeitpflegeeinrichtung sowie das Hospiz „Stella Maris“. Dabei kam es zu bewegenden Begegnungen mit Patienten und Gästen. 

Bischof Mussinghoff segnete die Schutzbefohlenen der Communio, wo immer er ihnen begegnete. Unter anderem im Aufenthaltsraum der Station 1, der psychiatrischen Station.



Der Aachener Diözesanbischof Dr. Heinrich Mussinghoff befindet sich seit Dienstag auf Visitation im Dekanat Mechernich, das sich seit dem 1. Januar "Gemeinschaft der Gemeinden" nennt. Heute Vormittag besuchte der Bischof unter anderem das Hospiz "Stella Maris". Links Heimleiterin Ulrike Müller, daneben der frühere Geschäftsführer Helmut Weber und sein Nachfolger Norbert Arnold. Foto: ml/ProfiPress
Am Beginn seines Besuchs ließ sich der Aachener Pontifex Kapelle und Gründungskapelle der Communio in Christo zeigen, dann kam es zu einem ausführlichen Informationsgespräch vor allem über das Sozialwerk der Communio mit Generalsuperior Pfarrer Karl-Heinz-Haus, Heimleiterin Ulrike Müller, Geschäftsführer Norbert Arnold und dessen Vorgänger Helmut Weber sowie mit Schwester Lidwina und Pfarrer Hermann Walch, dem Spiritual der Gemeinschaft.

Ergreifende Minuten erlebten die Begleiter beim Rundgang des Bischofs am Bett einer couragierten Frau und katholischen Christin, wie sie betonte, im Hospiz „Stella Maris“:


Bischof Heinrich Mussinghoff am Bett eines pflegebedürftigen Mädchens, das zu früh geboren wurde. Die damit verbundenen Entwicklungsstörungen waren irreparabel - die Communio kümmert sich um solche schwerst pflegebedürftigen Menschen. Heimleiterin Ulrike Müller zeigt dem Bischof wie. Foto: ml/ProfiPress



Die Frau erzählte im Gespräch mit dem Bischof von ihrer Krankheit und wie sie sich in den ihr bevorstehenden Tod ergeben habe - und von ihrer Überzeugung, dass „Gott mich holen kommt“. Der Bischof freute sich sichtlich an dieser Zuversicht, aber auch an dem nicht ohne Humor verlaufenden Dialog mit der früheren Gastwirtin.

Nach seinem auf zwei Stunden angesetzten intensiven Gespräch mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, an dem auch der Mechernicher Pfarrer Erik Pühringer teilnahm, stand am Abend unter anderem noch ein Gespräch mit den Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten in der „Gemeinschaft der Gemeinden Mechernich-West“ in Bleibuir auf dem Programm.
Dort will Bischof Heinrich kommenden Sonntag, 29. April, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Agnes 65 jungen Christen das Sakrament der Firmung spenden.

Kommenden Dienstag, 1. Mai, wird der Aachener Bischof während der traditionellen Reiterprozession ab 10 Uhr am Georgspütz ein Pontifikalamt zelebrieren und zum Sankt-Georgsritt predigen.


Bewegende Minuten am Bett einer couragierten Frau und katholischen Christin, wie sie betonte, im Hospiz "Stella Maris": Sie erzählte dem Bischof von ihrer Krankheit und wie sie sich in den ihr bevorstehenden Tod ergeben habe. Foto: ml/ProfiPress

Nachmittags besucht er das Besucherbergwerk.

In den Tagen bis zum 15. Mai besucht Heinrich Mussinghoff in seiner Eigenschaft als visitierender Bischof nicht nur sämtliche kirchliche Einrichtungen in dem zum Bistum Aachen gehörenden Teil der Stadt Mechernich, sondern auch die Priester, Diakone und Gemeindereferentinnen.

Außerdem sind weitere Besuche in Schulen und Kindergärten sowie unter anderem auch im Kreiskrankenhaus Mechernich vorgesehen.

Außerdem wird Bischof Heinrich Mussinghoff in allen Gemeinden der „Gemeinschaft der Gemeinden“ Mechernich weitere Jugendliche firmen und den Kindern bei speziellen Kindersegnungen den Segen Gottes spenden.


pp/Agentur ProfiPress
  


 



 
 
 
 
 
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