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Doktorarbeit über die "Communio in Christo"


Neu in die weltweit bereits tausende Mitglieder zählende Ordensgemeinschaft "Communio in Christo" nahm Generalsuperior Karl-Heinz Haus (links) den Priesteramtskandidaten Krzysztof Kranicki während einer heiligen Messe im Mechernicher Mutterhaus auf. Foto: ProfiPress

Erste wissenschaftliche Arbeit über die missionarische Dimension der Ordensgründerin und ihres Lebenswerks

Dr. Romuald Szczodrowski, Priester und Missionar aus Polen, hat seine Doktorarbeit über die missionarische Dimension der in Mechernich ansässigen Ordensgemeinschaft „Communio in Christo“ geschrieben.

Seine Dissertation, so Generalsuperior Karl-Heinz Haus, ist damit die erste wissenschaftlich theologische Arbeit über die Gründerin des Mechernicher Ordens, Mutter Marie Therese (Linssen) und ihr Werk.


Pfarrer Romuald machte jetzt auf seinem Weg von Polen nach London, wo er im September polnischer Studentenseelsorger wird, Zwischenstation in Mechernich.

Mit ihm bei der „Communio in Christo“ zu Besuch waren 5 Kleriker aus dem Priesterseminar Pelplin. Sie sind zehn Tage lang Gäste der 1984 von Mutter Marie Therese gegründeten Communio in Christo, deren kirchliche Anerkennung in Vorbereitung ist.
Die angehenden Priester sollen das beeindruckende Sozialwerk der Communio mit Langzeitpflegeeinrichtung, Hospiz und Seniorenpflegeeinrichtung näher kennen lernen und dabei auf den Krankenstationen der Langzeitpflegeeinrichtung mitarbeiten. Der Besuch aus Polen ist nicht ungewöhnlich, hat doch die Communio dort viele Mitglieder.


Dr. Romuald Szczodrowski (41) stellte seine an der Theologischen Fakultät der Staatlichen Kardinal-Wyszynski-Universität in Warschau entstandene Doktorarbeit Generalsuperior Karl-Heinz Haus und Pfarrer Hermann Walch (von rechts) von der Mechernicher "Communio in Christo" vor. Foto: pp/
Agentur ProfiPress

Generalsuperior Karl-Heinz Haus nahm gleich zu Beginn des Treffens in Mechernich den Priesteramtskandidaten Krzysztof Kranicki in einem feierlichen Akt durch die Ablegung der Gelübde in den Orden auf. Er überreichte ihm während einer heiligen Messe ein Kreuz mit der Aufschrift: „Caritas est vivere in Deo“ (Die Liebe zum Nächsten ist Leben in Gott). Zeugen seiner  Aufnahme in die Communio waren zahlreiche Messbesucher, darunter auch die Mutter des künftigen Priesters, Astrida Kranicka, Europabeauftragte des Stadtrates von Skarszewy.
Nach der heiligen Messe und dem gemeinsamen Abendessen im Refektorium stellte Dr. Romuald Szczodrowski dem Freundeskreis der „Communio in Christo“ seine Doktorarbeit über die Gründerin der Communio vor.

Die Dissertation hat einen hohen Stellenwert für die Mechernicher Ordensgemeinschaft, deren Mitglieder weltweit in die Tausende gehen. Denn es ist die erste wissenschaftliche Analyse, die über die charismatische Ordensgründerin vorliegt.

„Die missionarische Dimension des Lebens und des Wirkens von Mutter Marie Therese Linssen und des Ordens Communio in Christo“ lautet der Titel der Dissertation, die an der Theologischen Fakultät der Staatlichen Kardinal-Wyszynski-Universität in Warschau entstanden ist. Dr. Romuald, der seit 1987 mit der Mechernicher Gründerin Mutter Marie Therese (Linssen) im Briefkontakt stand, ist von ihrem außerordentlichen Charisma überzeugt.

Besonders beeindruckt habe ihn ihre Fähigkeit, „alle Menschen gleich zu lieben“. Sie habe für die ganze Kirche gelebt und nichts Außergewöhnliches in ihrem Sozialwerk gesehen. Papst Johannes XXIII. habe einmal gesagt, jeder Gläubige stelle einen Funken in der Welt dar. Bei Mutter Marie Therese könne man sogar von einem Feuer sprechen.

Judith Rosen/Agentur ProfiPress



 
 
 
 
 
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