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Setzen sich gemeinsam für die Belebung des Kommerner Ortskerns ein: (v.l.) Rolf Jaeck, Friedel Meuser, Dr. Maurits Tils, Dr. Hans-Peter Schick, Dr. Herbert Tils und Dr. Ralf Kastenholz. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Gesundheitszentrum am Arenbergplatz

12.10.2017

Praxiserweiterung soll den Kommerner Ortskern beleben

Mechernich-Kommern – Dass die Metzgerei Schneider im Kommerner Ortskern zum Jahresende schließt, ist nicht nur dem Nachwuchsmangel im Metzgerhandwerk geschuldet, sondern dem allgemeinen Rückgang im Einzelhandel, im Fachjargon „Trading Down Effekt“ genannt. Mit dem Schrumpfen des ortstypischen Einzelhandels und den daraus resultierenden Leerständen will sich der Kommerner Allgemeinmediziner Dr. Herbert Tils nicht abfinden. Er errichtet derzeit einen zweistöckigen Erweiterungsbau an seiner Praxis an der Kölner Straße.

„Mehr Patienten sind automatisch mehr Kunden im Dorf, die nach dem Besuch in der Praxis auch die Geschäfte im Zentrum besuchen“, sagt er. „Das Ambiente in Kommern ist wunderschön, aber das Leben fehlt. Das muss sich ändern“, erklärt er seine Motive beim Ortstermin mit dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Ortsvorsteher Rolf Jaeck und Friedel Meuser vom Vorstand des Ortskartells.

Immer wieder hätten Bürger ihre Befürchtung geäußert, dass sich dieser Trend fortsetze, wenn Tils aus Altersgründen seine Praxis schließen würde. Doch weil ihm die Belebung des Ortskerns ein Anliegen ist und er den alten Charakter von Kommern mit einem lebendigen Alltagsleben erhalten möchte, hat er junge Mediziner, darunter seinen Sohn Maurits Tils, ins Boot geholt und will mit dem barrierefreien Praxisanbau unter anderem auch die Behandlungs- und Diagnostikmöglichkeiten erheblich erweitern. „Das Ziel ist, möglichst viel abzudecken und die Patienten vor einer Einweisung ins Krankenhaus zu bewahren“, erklärt er.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick begrüßt Tils‘ Engagement ausdrücklich. Gleichwohl betonte er, dass sich die Uhren nicht zurückstellen lassen. „Der Strukturwandel im Einzelhandel ist nicht aufzuhalten. Und der Kommerner Ortskern wäre heutzutage auch verkehrstechnisch gar nicht in der Lage, ohne ‚grüne Wiese‘ die Kaufkraft abzudecken“, sagte Schick. Nichtdestotrotz ist er sich einig mit Jaeck und Tils: „Es ist wichtig, dass wieder Leben ins Dorf kommt.“

Während nach wie vor unklar ist, wie es mit der leestehenden ehemaligen Schlecker-Filiale weitergeht, steht bereits fest, dass nächstes Jahr eine Apotheke das Geschäftslokal der Metzgerei Schneider übernimmt. „Damit entsteht ein kleines Gesundheitszentrum am Arenbergplatz“, freut sich Rolf Jaeck. Die Praxiserweiterung kann voraussichtlich im Herbst 2018 eingeweiht werden. Mit Maurits Tils wird die alteingesessene Praxis, die 1950 von Dr. Josef Tils gegründet wurde, bereits in der dritten Generation fortgeführt. Zum Team gehören neben Vater und Sohn Tils drei weitere Mediziner, davon Dr. Ralf Kastenholz als Partner.

Weil es Herbert Tils auch eine Herzensangelegenheit ist, dem Ärztesterben auf dem Land entgegenzuwirken, ist seine Praxis seit 2010 eine der Schwerpunktpraxen der Universität Bonn, in denen der medizinische Nachwuchs ausgebildet wird.

pp/Agentur ProfiPress



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