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Teilnehmer, Veranstalter und Helfer waren nach der zehnten Fahrradrallye in Wachendorf sehr zufrieden. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Lungenkraft, Köpfchen und Geschick

13.09.2019

Zehnte Fahrradrallye in Wachendorf machte den Teilnehmern trotz schlechtem Wetter Spaß – 21 Kilometer, vier Stationen und jede Menge Fragen

Mechernich-Wachendorf – Mit Radfahren alleine kommt man bei der Fahrradrallye des Bürgervereins Wachendorf nicht weit. Man muss auch Köpfchen haben und sich in diversen Disziplinen beweisen. Zum zehnten Mal fand in dem Dorf im Mechernicher Nordosten die Fahrradrallye statt, zum zweiten Mal unter der Ägide des Bürgervereins, die die jahrelang brachliegende Veranstaltung der Alten Herren im vergangenen Jahr reaktiviert hat. 25 Teilnehmer trotzten dem schlechten Wetter und begaben sich auf die rund 21 Kilometer lange Route von Wachendorf über Lessenich, die Euskirchener Heide, Billig, Maria Rast und Antweiler zurück ins heimische Bürgerhaus.



Gruppenweise und zeitlich versetzt starteten die Teilnehmer am Wachendorfer Bürgerhaus. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Unterwegs mussten die Teilnehmer der vier Gruppen die Augen offenhalten. Denn neben reinen Wissensfragen hatte Organisator Ulrich Meiners auch wieder routenspezifische Aufgaben gestellt. In Billig beispielsweise musste herausgefunden werden, wann die Ortsumgehung eröffnet wurde. Manchmal half es auch nur weiter, wenn man um die Ecke dachte.



Ulrich Meiners organisierte wieder die Fahrradrallye. Nächstes Jahr will er sich ein wenig zurückziehen und die Organisation anderen überlassen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

An vier Stationen ging es um Lungenkraft und Geschick. Auf dem Bolzplatz in Wachendorf wurde Fußballgolf gespielt. Mit möglichst wenigen Ballberührungen musste ein Hindernisparcours überwunden und ein Ball letztendlich in eine Betonwanne gekickt werden. An der Kapelle in Billig spuckten die Teilnehmer mit Pflaumenkernen um die Wette. Auf dem Parkplatz gegenüber der Kirche in Antweiler wurden aus den Radfahrern Baumeister, die aus Holzklötzen unter Zeitdruck einen Turm errichteten, der am Ende auch zehn Sekunden frei stehen musste und nicht umkippen durfte. Und im Bürgerhaus in Wachendorf pusteten sie einen Tischtennisball von einer Flasche so weit wie möglich in Eierkartons.



Peter Gross, kommissarischer Vorsitzender des Bürgervereins Wachendorf, begrüßte die Teilnehmer vor dem Start. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Das Endergebnis war denkbar knapp. Nur fünfeinhalb Punkte trennten die Erstplatzierten von den Drittplatzierten, zwischen Rang zwei und drei lag sogar nur ein Punkt. Und so gewann die Gruppe „Drahtesel“ vor den „Glorreichen Sieben“ und „Weiß nicht“. Lediglich die „Schildkröten“ machten ihrem Namen alle Ehre und kamen mit etwas Abstand ins Ziel. Peter Gross, kommissarischer Vorsitzender des Bürgervereins Wachendorf, verteilte Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.



Die Gruppe Drahtesel setzte sich am Ende knapp durch: (v.l.) Horst Franke, Albert Kaesmacher, Hedwig Opielka, Anneliese Kesseler, Silvia Prast. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Bewusst hatte Ulrich Meiners wieder darauf geachtet, die Route familienfreundlich zu gestalten. Bundes- und Landesstraßen wurden so gut es ging vermieden. Anspruchsvoll war allerdings der Weg von Lessenich Richtung Billig, weil es mehrere Anstiege zu überwinden galt. Dennoch hatten alle Teilnehmer viel Spaß und stärkten sich nach der Fahrradrallye im Bürgerhaus bei Kaffee, Kaltgetränken und Würstchen.

pp/Agentur ProfiPress



Nicht immer ging alles glatt: Der Holzturm kippte, auch wegen einer plötzlich aufkommenden Windböe und eines Regenschauers, einfach um. Wegen der Witterungsnachteile durfte die Gruppe aber einen zweiten Versuch starten. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

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