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Der Bleibuirer Marathonläufer Sebastian Hoss (m.) mit den Vorstandsmitgliedern der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung (von links): Dr. Michael Stöhr, Kämmerer Ralf Claßen, Gemeindereferentin Maria Jentgen und Kreissparkassen-Regionaldirektor Volker Zahrt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Marathonmann von Mechernich

14.08.2017

Langläufer Sebastian Hoss (30) aus Bleibuir startet beim Frankfurt-Marathon im Oktober für die Mechernich-Stiftung und damit für unverschuldet in Not geratene Mitbürger – Wer spendet für jeden der von Sebastian gelaufenen 42 Kilometer wie viel?

Mechernich – Düsseldorf, Paris, Hamburg, Köln und München hat er schon hinter sich, am Sonntag, 29. Oktober, startet der Bleibuirer Leichtathlet Sebastian Hoss beim berühmten Frankfurt-Marathon. Für den studierten Betriebswirt geht es diesmal nicht nur darum, seine persönliche Bestzeit für die 42 Kilometer lange Strecke unter drei Stunden zu drücken. Sebastian Hoss will diesmal Spenden einsammeln. Und zwar für die gemeinnützige Mechernich-Stiftung.

Seine Frage und die des Vorstandes um den Mechernicher Kämmerer Ralf Claßen lautet: „Wer gibt wieviel für jeden Kilometer, den Sebastian Hoss am 29. Oktober in Frankfurt läuft?“ Entsprechende Angebote können im Rathaus Mechernich zu Händen von Ralf Claßen abgegeben werden oder per E-Mail an r.classen@mechernich.de oder hoss.sebastian@gmx.de gesendet werden.

Die entsprechenden Summen sollten dann spätestens nach erfolgreich absolviertem Frankfurt-Marathon Anfang November an die Mechernich-Stiftung überwiesen werden und zwar mit dem Stichwort „Marathonmann“ auf eines der folgenden Spendenkonten:

  • VR Bank Nordeifel eG, BIC: GENODED1SLE, IBAN: DE 69 3706 9720 5003 5400 24;
  • Kreissparkasse Euskirchen, BIC: WELADED1EUS, IBAN: DE 25 3825 0110 0001 5373 07
  • Volksbank Euskirchen, BIC: GENODED1EVB, IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11.

 

 

Ende der Fußballerkarriere

Ralf Claßen sagte am Rande einer Vorstandssitzung der Mechernich-Stiftung: „Wir freuen uns total über das Engagement von Sebastian und seine Idee, den Frankfurt-Marathon als Sponsorenlauf für uns zu laufen. Wir unterstützen mit dem Geld wie mit allen Spenden und Zustiftungen unverschuldet in Not geratene Mitbürger in der Stadt Mechernich.“

Seine Vorstandskollegen Inge Eich, Maria Jentgen, Volker Zahrt und Dr. Michael Stöhr überraschte Claßen mit der Erklärung, er selbst sei auch 2004 im Alter von damals noch 44 Jahren beim Köln-Marathon gestartet – und zwar gemeinsam mit seinen drei Freunden Johannes Dierichsweiler, Volker Bläser und Gerd Sistig.

Der Stiftungsvorsitzende: „Es war unbeschreiblich toll. Die Strecke voller Menschen mit fantastischer Stimmung. Ich bin nur nach Pulsfrequenz gelaufen. Die Zeit war mit 4:42 Stunden nicht so gut. Aber es ging ums Ankommen und Spaß haben.“ Die Idee von Sebastian Hoss, für die Mechernich-Stiftung und ihre Schutzbefohlenen zu laufen, findet der Stadtkämmerer „total klasse“.

Von Haus aus ist die Bleibuirer Sportskanone eigentlich Fußballer. Seit seinem 5. Lebensjahr spielte Sebastian Hoss für den Kaller SC bis hinauf in die Landesliga. Doch die Verletzungen häuften sich und wurden ernsthafter. Im Januar 2012 erfuhr der Sportler nach einer Operation, dass er seine Fußballschuhe an den Nagel hängen müsse.

„Man sagt Fußballern gerne nach, dass sie ohne Ball nicht gerne laufen“, erinnert sich Sebastian Hoss, „aber ich bin schon immer gerne laufend unterwegs gewesen. Schon während meiner Zeit als Fußballer war es mein Traum, mal einen Marathon über 42,195 km zu finishen.“

Deshalb brach für ihn auch keine ganze Welt zusammen, als in seinem 24. Lebensjahr nach diversen Verletzungen und Operationen das Ende seiner Kicker-Karriere gekommen war. Noch im Krankenhaus arbeitete er den ersten Trainingsplan für seine Marathonteilnahme aus. Er wollte beim Düsseldorf-Marathon 2012 starten, „einfach nur ins Ziel kommen“, wie er sich ohne Ehrgeiz zugestand.



60.000 Läufer gingen 2014 mit Sebastian Hoss beim Paris-Marathon an den Start. Foto: Privat

Am Krankenbett Marathon geplant

„Frisch aus dem Krankenhaus entlassen, habe ich mich dann im wahrsten Sinne des Wortes auf die Socken gemacht und die Vorbereitung begonnen“, erzählte er im Presseinterview. Am 30. April 2012 ging Hoss mit Tausenden anderer Läufer in Düsseldorf an den Start und kam nach 4:28 Stunden wieder ins Ziel.

„Die anschließende Mainacht habe ich zwar auf allen Vieren verbracht, so kaputt war ich, aber noch auf dem Heimweg habe ich mir vorgenommen, dass das nicht mein letzter Marathon war“, so der Bleibuirer. 2013 folgte der von der Strecke her bislang schönste Marathon in Hamburg, den Sebastian Hoss bereits in 3:34 Stunden absolvierte.

2014 ging der Eifeler Jung mit 60.000 weiteren Läufern in Paris an den Start und toppte seine Hamburger Zeit um weitere fünf Minuten. 2015 in Köln lief er 3:28 und 2016 in München 3:12:59 Stunden. „Das Ist zu toppen“, so der Bleibuirer angesichts seiner diesjährigen Fitness. Welche Zeit genau er am 29. Oktober in der Hessenmetropole anpeilt, bleibt einstweilen sein Geheimnis.

Dass es dem Sportsmann nicht nur um sportliche Höchstleistungen geht, sondern auch ums Erlebnis, ums „Feeling“ und um soziales Engagement, beweist er mit seiner Idee, für einen guten Zweck zu laufen. Aber schon vorher spielten Gefühle eine große Rolle.

Seine Läufe durch Metropolen waren auch immer „gelaufene Stadtbesichtigungen“, so Sebastian Hoss: „Das Flair der Städte, die Atmosphäre an der Strecke, der Jubel, die Aufmunterungen der Fans und anschließend die Erholung und Verpflegung im Läuferdorf, das alles ergibt ein großartiges emotionales Erlebnis.“

In Paris stellten sich bei Kilometer 30 Krämpfe ein. Sanis legten den Mechernicher auf eine Trage, behandelten ihn, da sah er, als er sich umblickte, hinter sich den Eiffelturm in voller Pracht und Herrlichkeit: „Das hat mich so motiviert, dass ich sofort von der Trage gesprungen bin und ohne weitere Krämpfe weiterlaufen konnte.“

Emotionen spielen eine Rolle

In Hamburg traf Sebastian Hoss seine mitgereisten Freunde Rainer Schweiß und Jan Lang nach dem Lauf im hermetisch nur für Teilnehmer abgeriegelten Verpflegungsdorf beim Bier: „Obwohl sie auch Sportkleidung anhatten, ist es mir bis heute ein Rätsel, wie die da reingekommen sind.“ Gleichwohl habe er sich dann mit ihnen der Verkostung „isotonischer Getränke mit Schaum“ hingegeben.

Neben diesen liebenswerten Episoden am Rande sei Marathon für ihn zu einer Leidenschaft geworden: „Gerade im Hinblick auf den Zieleinlauf, das ist immer wieder ein tolles Erlebnis . . ., ein unbeschreibliches Gefühl.“

Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Wenn Sebastian Hoss am 29. Oktober nach 42,195 Kilometern in Frankfurt über die Ziellinie geht, dann soll noch ein zweites gutes Gefühl dazu kommen, nämlich, den bedürftigen Nachbarn in Mechernich damit geholfen zu haben.“

Die Mechernich-Stiftung will die Öffentlichkeit über die Entwicklung der Spendenbereitschaft und über den Frankfurt-Marathon selbst auf dem Laufenden halten. „Auch Firmen sollen als Sponsoren angesprochen werden“, so Ralf Claßen, der Vorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung.

pp/Agentur ProfiPress



 



 



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